Freitag, 10. November 2017

Gedenken an die Pogrome des 9. November 1938

Quelle: Foto: Vogt



Jüdische Gemeinde und Stadt Bad Segeberg legten Kränze auf dem Gelände der ehemaligen Synagoge nieder.




Mit einem Appell für Wachsamkeit und die Verteidigung demokratischer Werte wurde am Donnerstag auf dem Gelände der ehemaligen Bad Segeberger Synagoge der Opfer der nationalsozialistischen Pogrome vom 9. November 1938 gedacht.

„Wir dürfen nicht vergessen, was damals geschehen ist, und müssen immer wieder davon lernen und wachsam bleiben“, mahnte Bürgervorsteherin Ingrid Alter..."

Für Stephan Aaron Weckwerth von der Jüdischen Gemeinde Bad Segeberg ist das Gedenken an den 9. November 1938 in diesem Jahr ein Besonderes. Er verwies auf den Einzug der Rechtspopulisten in den Bundestag, „Nationalismus, Tabubruch und die Aufhebung unseres Wertekonsens.

Das Segeberger Bündnis schloss sich dem an und forderte "Nationalismus raus aus den Köpfen! Frenssen-Weg unbenennen!"

LN Reichpogromnacht 9.11.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Wir prüfen Kommentare auf ihre rechtliche Zulässigkeit...
Viel Erfolg beim Verbreiten Ihrer Meinung!