Montag, 29. Januar 2018

SE-bunt Treffen 1.Feb.2018 - Krieg+Frieden in den Medien

Am 01.02.2018 trifft sich das Segeberger Bündnis für Toleranz und Demokratie "SE-bunt" wieder zur öffentlichen Diskussion, wie üblich um 19.00 Uhr im Stammlokal "Olive" (Oldesloer Straße 53).

Wir berichten über den Sachstand zum Thema: "Frenssen-Weg umbenennen?" und über die IALANA*-Medientagung vom 26.-28.01.2018 in Kassel:

"Krieg und Frieden in den Medien"
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Weltnetz TV, Max Uthoff

Gäste sind wie immer herzlich willkommen.

IALANA Deutschland e.V. - Vereinigung für Friedensrecht
Deutsche Sektion der International Association Of Lawyers Against Nuclear Arms
(Juristen und Juristinnen gegen atomare, biologische und chemische Waffen)

Donnerstag, 28. Dezember 2017

SE-bunt Treffen 11. Januar 2018 "Frenssen-Weg umbenennen?"

Statt am 4. Januar trifft sich das Segeberger Bündnis erst am 11. Januar wieder zur öffentlichen Diskussion, wie üblich aber um 19h im Stamnmlokal "Olive".

Der Abend hat das Thema: "Frenssen-Weg umbenennen?"

Gustav Frenssen - zw. Literatur+NS-Ideologie

Gustav Frenssen: NS-Ikone + Dithmarscher Jung


Gustav Frenssen war ein schleswig-holsteinischer Heimatdichter, der mit seinen Büchern der Nazi-Ideologie den Boden bereitete und Hitler den Weg ebnete. Außerdem unterstützte er offen die NSDAP und unterschrieb das "Gelöbnis treuester Gefolgschaft für Hitler".

Ab 1938 bejahte er die Ausgrenzung der Juden und trat für die Euthanasie ein. Schon vorher hetzte er öffentlich gegen „Juden und jüdische Künstler".

Daher haben inzwischen mehrere Städte ihm gewidmete Straßen unbenannt. Darüber wollen wir reden...

Gäste sind herzlich willkommen!

Donnerstag, 14. Dezember 2017

Bundeswehr in Kirchen? Wir sagen NEIN!

Auf Einladung der Segeberger Lions und in Kooperation der Kirchengemeinde sowie des Förderkreises Kirchenmusik gab das Marinemusikkorps Kiel am 14.12. ein Weihnachtskonzert in der Marienkirche. "SE-bunt" nahm dies zum Anlass nachzufragen + "Nein" zu sagen. Bei dem Flash-Mob vor der Marienkirche konnten in einer halben Stunde noch 90 Flyer dazu verteilt werden - obwohl die Kirche zuvor schon vollbesetzt war.
 
Flyertext:  "Alle Jahre wieder" zur Weihnachtszeit kommt die Bundeswehr mit ihren Musikcorps in viele Kirchen. Was würde Jesus dazu sagen? Vor 2000Jahren sagte er: "Lass das Schwert stecken!" Er selbst lebte die Botschaft: „Lieber Opfer als Täter!“ Er trieb sogar Händler+Geldwechsler aus dem Tempel. Wie kann er da mit der Bundeswehr in Kirchen einverstanden sein?

Auf dem Internationalen Friedenskongress in Ramstein 2017 warnte Eugen Drewermann vor der Verharmlosung der Bundeswehr. Ein Soldat tue, was ein Soldat tun muss: gehorchen und töten auf Befehl. Den Bemühungen der Bundeswehr, sich in der Mitte der Gesellschaft einzunisten, müsse widersprochen werden. Krieg sei nie ein Handwerk, wofür in Kirchen, Schulen, Arbeitsämtern oder Internet („Abenteuerspielplatz“ Mali) geworben werden dürfe. Denn bei den "Gottesurteilen" der Schlachtfelder siege niemals Gott oder die Kultur, sondern immer die Unkultur, der Stärkere, das Faustrecht - nie aber das (Menschen)Recht.

Darum sagen wir "Nein" zur Bundeswehr in Kirchen. Du/Sie auch?

Donnerstag, 23. November 2017

SE-bunt Treffen 7.Dez. 2017 "Willkommen bei Freunden"

Statt zur öffentlichen Diskussionrunde in der "Olive" trifft sich das Segeberger Bündnis am 7.Dezember, 18h intern bei Freunden in Bahrenhof.
Zur Einstimmung auf die weihnachtliche Friedensbotschaft:

Eugen Drewermann, Ramstein 2017 

Freitag, 10. November 2017

Gedenken an die Pogrome des 9. November 1938

Quelle: Foto: Vogt



Jüdische Gemeinde und Stadt Bad Segeberg legten Kränze auf dem Gelände der ehemaligen Synagoge nieder.




Mit einem Appell für Wachsamkeit und die Verteidigung demokratischer Werte wurde am Donnerstag auf dem Gelände der ehemaligen Bad Segeberger Synagoge der Opfer der nationalsozialistischen Pogrome vom 9. November 1938 gedacht.

„Wir dürfen nicht vergessen, was damals geschehen ist, und müssen immer wieder davon lernen und wachsam bleiben“, mahnte Bürgervorsteherin Ingrid Alter..."

Für Stephan Aaron Weckwerth von der Jüdischen Gemeinde Bad Segeberg ist das Gedenken an den 9. November 1938 in diesem Jahr ein Besonderes. Er verwies auf den Einzug der Rechtspopulisten in den Bundestag, „Nationalismus, Tabubruch und die Aufhebung unseres Wertekonsens.

Das Segeberger Bündnis schloss sich dem an und forderte "Nationalismus raus aus den Köpfen! Frenssen-Weg unbenennen!"

LN Reichpogromnacht 9.11.

Donnerstag, 5. Oktober 2017

SE-bunt Treffen 2.Nov. 2017 "Faschismus war gestern?"

Am 5. Oktober fällt das monatliche Treffen vom „Bündnis für Demokratie und Toleranz“ aus. Stattdessen trifft sich "SE-bunt" wieder zur öffentlichen Diskussion am Donnerstag, 2. November ab 19 Uhr im Lokal „Olive“ (Oldesloer Straße 53) .
Der Abend hat das Thema:
"Faschismus war gestern? Leben wir heute im Zeitalter eines entpersonalisierten, global existierenden Kapitalfaschismus?"

Gäste sind herzlich willkommen!

Donnerstag, 28. September 2017

IKW-SE 28.09.17 "Vielfalt verbindet - auch in Zeiten von AfD, Pegida+Co?"


Am Donnerstag, 28. Sept. verbindet sich die IKW-SE 2017 mit dem Segeberger Bündnis für Demokratie+Toleranz „SE-bunt“. Da lädt das Bündnis zur offenen Redezeit ein - um 19h, im Stammlokal „Olive“, Oldesloer Str. 53.
Thema ist die Frage: „Vielfalt verbindet – auch in Zeiten von AfD, Pegida+Co?“ Denn das diesjährige Motto der IKW „Vielfalt verbindet“ enthält eine Botschaft, die viele Menschen in unserem Land nicht teilen. Es gibt im Gegenteil viele, denen diese Vielfalt Angst macht, Angst ihre eigene Identität und ihre Kultur zu verlieren. AfD, Pegida+Co sind Symptome dafür. Wie können wir diese Menschen besser verstehen und besser mit ihnen umgehen? Darf es eine Toleranz gegenüber der Intoleranz geben? Der Eintritt ist frei, aber die Anzahl der Plätze begrenzt.

IKW, Buch "Hotline für besorgte Bürger"